Ruhrtriennale folgen

„Third Space“ an Bochumer Jahrhunderthalle eröffnet

Pressemitteilung   •   Aug 27, 2019 18:46 CEST

Third Space © Sabrina Richmann/Ruhrtriennale 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

im „Third Space“ der Ruhrtriennale findet bis Ende September von Mittwoch bis Sonntag ein vielfältiges Programm mit über 20 Veranstaltungen bestehend aus Workshops, Performances, Konzerten, Lesungen und Partys statt, das zu Austausch und Diskurs einlädt. Der Eintritt zu sämtlichen Programmpunkten im „Third Space“ auf dem Vorplatz der Jahrhunderthalle Bochum ist frei.

Das Kollektiv raumlaborberlin hat in den vergangenen drei Wochen die Teile des Transall-Flugzeugs aus dem letzten Jahr vollkommen neu zu einem achteckigen Innenraum angeordnet. Aus Seecontainern, Omnibusteilen und Stadionsitzen des VfL Bochum wurde ein Ort für Kunst und Begegnungen geschaffen, der am vergangenen Wochenende mit einer Party, ersten Workshops und Eva Meyer-Kellers Performance „Death is Certain“ eröffnet wurde.

Die verbindenden Themen des diesjährigen „Third Space“ sind Dialog und Essen, was insbesondere in dem kulinarischen Format „Dialog am Schneidebrett“ zu erleben ist: Barbara Ehnes und ihr Team (7.9.) sowie das Nachwuchskünstler*innenkollektiv Mit Ohne Alles der Jungen Triennale (21.9.) kochen für das Publikum ihre Leibspeise und kommen beim anschließenden Essen miteinander ins Gespräch. Neben Treffpunkt, Bühne und Bar wird der „Third Space“ im Zentrum der Ruhrtriennale in diesem Jahr auch zur Werkskantine.

Bei den Partys „Because the Night belongs to Lovers“ (30.8.) und „Nuit Sauvage” (28.9.) wird im Flugzeugbauch getanzt. Im „Concert in Motion“ (6.9.) wird griechisches Rebetiko mit neuer Musik kombiniert; das Konzert der Kölner Künstlerin Kaleo Sansaa (14.9.) verbindet Hip Hop und Soul zu einer kraftvollen, poetischen Mischung. Mit der Unterstützung der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft wird der Salon für Klimaschutz und Gerechtigkeit mit dem Titel „There is no Planet B“ (15.9.) unter anderem mit dem Dokumentarfilmer Valentin Thurn („Taste the Waste“) und dem Fridays-for-Future-Aktivisten Luca Samlidis veranstaltet. Ein weiterer Höhepunkt ist die „Cabin Crew Night“ (20.9.) Ende September in der junge Künstler*innen aus Nordrhein-Westfalen ihre Performances zeigen. Vier junge, bereits mehrfach ausgezeichnete Theaterautor*innen unternehmen im „Writers Room“ den Versuch gemeinsam an einem Text zu schreiben, der im „Third Space“ zur Lesung (22.9.) kommt. In unterschiedlichen Workshops kann man sich außerdem als DJ an den Plattentellern versuchen (1.9.), lernen, Leben zu retten (4.9.) und trainieren, sich gegen Stammtischparolen argumentativ zur Wehr zu setzen (18.9.).

Das vollständige Programm sowie den Flyer finden Sie im Anhang.

Öffnungszeiten
Mi, Do, Fr 15.00 – 21.00 Uhr
Sa, So 14.00 – 21.00 Uhr
Der „Third Space” ist außerdem bei Veranstaltungen in der Jahrhunderthalle geöffnet.

Der Hauptprojektförderer für den „Third Space“ ist die innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft. Das Kinder- und Jugendprogramm wird gefördert durch den Kemnader Kreis e.V.

Mit freundlichen Grüßen

Verena Bierl
Pressesprecherin
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Die Ruhrtriennale – das Festival der Künste lädt jedes Jahr zeitgenössische Künstler*innen ein, die monumentale Industriearchitektur der Metropole Ruhr zu bespielen. Hallen, Kokereien, Maschinenhäuser, Halden und Brachen des Bergbaus und der Stahlindustrie verwandeln sich jedes Jahr in beeindruckende Spielorte für Kunst an den Schnittstellen von Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Performance und Bildender Kunst und machen die Ruhrtriennale zu einem weltweit einzigartigen Festival.

Die Programmausrichtung wird maßgeblich von der Intendanz bestimmt, die alle drei Jahre neu berufen wird. Die Intendantin der Festivalausgabe von 2018 - 2020 ist Stefanie Carp. Die Ruhrtriennale 2019 findet vom 21. August 29. September statt.

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