Ruhrtriennale folgen

Presseinformation: Programmhighlights der Woche

Pressemitteilung   •   Aug 20, 2018 11:03 CEST

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach einer fulminanten Eröffnungswoche der Ruhrtriennale 2018 geht es in den nächsten Tagen weiter mit zahlreichen Highlights aus den Bereichen Musiktheater, Tanz, Performance, Konzert, Installation und Kreation.
Sollten Sie Fragen oder Akkreditierungswünsche haben, freuen wir uns über Ihre Rückmeldung.

Viele Grüße aus der
Pressestelle der Ruhrtriennale

Tanz / Performance
BLACK PRIVILEGE
Mamela Nyamza
22. bis 25. August, 20 Uhr, PACT Zollverein, Essen

ruhr3.com/blackprivilege

Foto: Chris de Beer

Seit ein paar Jahren mischt die Tänzerin, Choreographin und Aktivistin Mamela Nyamza die internationale Szene auf. Dabei setzt sie stets ihre persönliche Biographie als schwarzafrikanische, lesbische Mutter ins Spannungsfeld zu den allgemeinen Debatten um die gescheiterte Regenbogennation Südafrika, in der Rassismen und Machismen ebenso wieder erstarken, wie die Trennung von Hoch- und Stammeskultur oder die von verschiedenen Sprach- und Stammesregionen. Statt Annährung, Aussöhnung und Austausch diagnostiziert die 1976 in Kapstadt geborene Ausnahmepersönlichkeit größere Abschottung, stärkere Rassentrennung und ein Klima der Angst, das die einstige Vorzeigenation der postkolonialen Idee fest im Griff hält.

In ihrer neuen Arbeit Black Privilege, die mit dieser Aufführung bei PACT Zollverein in Essen erstmals außerhalb von Südafrika gezeigt wird, richtet Mamela Nyamza ihre Aufmerksamkeit auf die scheinheilige Grundstruktur unserer Gesellschaften, in denen jede*r permanent be- und verurteilt wird. Oszillierend zwischen einem Ritual, in dem sie verschiedene Facetten von starken Frauen anruft, und einem Gerichtsverfahren, in dem die Gräueltaten mächtiger Figuren angeklagt werden, verwischt Mamela Nyamza die Grenzen zwischen Spiritualität und Gesetz. Abgelehnte und verkannte Heldinnen des afrikanischen Unabhängigkeitskampfes werden wiederbelebt, gerichtet und vielleicht auch gefeiert.

Künstler*innengespräch am 23. August im Anschluss an die Vorstellung

Ein Auftragswerk der Ruhrtriennale koproduziert von PACT Zollverein und National Arts Festival, Südafrika. Veranstaltet von PACT Zollverein für die Ruhrtriennale.

Echtzeit-(Comic)Animation / Konzert
WORMHOLES / ‚A‘ TRIO
Mazen Kerbaj, Sharif Sehnaoui, Tony Elieh, Raed Yassin
22. August, 20 Uhr, Maschinenhaus Essen

ruhr3.com/maschinenhausmusik

Wormholes ist ein fortlaufendes audio-visuelles Projekt von Mazen Kerbaj und Sharif Sehnaoui, zwei Künstlern, die zu den prägenden Aktivisten der Beiruter Musik- und Kunstszene zählen. Im Jahr 2008 entwickelte der Maler, Comiczeichner, Autor und Musiker Mazen Kerbaj ein Set-up, bei dem er live auf der Bühne zeichnet und seinen Malprozess auf eine Leinwand projiziert. Er agiert zwischen Farbtöpfen und Flaschen mit diversen Bürsten, Wischern und Flüssigkeiten auf einer präparierten, beleuchteten Glasfläche. Dazu bauen Sharif Sehnaoui auf der E-Gitarre und Tony Elieh auf dem E-Bass eine mächtige minimalistisch-strukturale Klangwand auf, die die Eindringlichkeit der Echtzeit-Animation auf musikalischem Weg verstärkt. Im Verlauf der etwa 50-minütigen Performance im Essener Maschinenhaus zeichnet sich aus der visuellen und klanglichen Abstraktion ein tief verstören- des Requiem über die Grausamkeit des Bombenkrieges, über Zerstörung und menschliche Opfer ab, dessen bewegender Wirkung man sich nicht entziehen kann.

‚A‘ Trio, das sind die Beiruter Musiker und Künstler Mazen Kerbaj, Sharif Sehnaoui und Raed Yassin. Sie sind Mitgestalter und Wegberei- ter der experimentellen Kunstszene, elektronischen Musikkultur und Improvisationsmusik in ihrem hoch komplexen, krisengeschüttelten, prekären, dann wieder erstaunlich stabilen Land. Das Trio überrascht das Publikum mit unkonventionellen musikalischen Konzepten und Spieltechniken auf präparierten Instrumenten – Trompete, akustische Gitarre, Kontrabass –, wobei das Erbe von Dada und Fluxus spürbar wird. Der eigenen Kultur begegnen die Künstler mit Respekt, zugleich beziehen sie in globalen Kunstdiskursen ihre individuelle Position. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf dem Konkreten und Situativen. Grenzen der künstlerischen Genres scheinen aufgehoben; eine unmittelbare Klangsprache, die manchmal so etwas wie musikalische Cartoons spontan formuliert, führt sie zusammen.

Gefördert durch die Kunststiftung NRW.

Video-Installation
TWENTY-TWO HOURS / THE TEMPEST SOCIETY
Bouchra Khalili
23. August bis 21. Oktober, Museum Folkwang, Essen

ruhr3.com/22hours

Foto: Bouchra Khalili

Seit mehr als zehn Jahren untersucht die französisch-marokkanische Künstlerin Bouchra Khalili in ihren filmischen, installativen und Print-Arbeiten Strategien und Diskurse des Widerstands von Minderheiten und lässt sie auf unterschiedliche Weise zu Wort kommen. Ihre Protagonist*innen sprechen aus persönlichen Situationen heraus, formulieren Erzählungen von Protest in ihrer eigenen Sprache und werden nach und nach, alle gemeinsam, zu einer großen kollektiven Stimme.

Ihre neue Video-Installation Twenty-Two Hours nimmt Jean Genets langjährige Nähe zu revolutionären Bewegungen zum Ausgangspunkt: Der französische Autor zeigte sich in seinem Schreiben immer wieder solidarisch mit Unterdrückten aus aller Welt und bezog sich z. B. auf die Black Panther Party for Self Defense, die 1966 gegründete afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung. In Bouchra Khalilis Video-Installation Twenty-Two Hours hinterfragen zwei afroamerikanische Frauen den Kampf um Gleichberechtigung damals wie heute ebenso, wie seine radikalen Verbündeten, die Jean Genet vertritt. Was sind die verbliebenen Spuren dieser Geschichte? Wie formulieren wir die essentielle Verbindung zwischen der Kraft der Sprache und den Fragen der Selbstrepräsentation? Wie beeinflussen unsere Geschichte und ihre Poesie unser aktuelles Dasein, und was erzählen sie über unseren Zeitgeist?

Parallel zu Twenty-Two Hours zeigt Bouchra Khalili im Museum Folkwang in Essen The Tempest Society, ihren Beitrag zur documenta 14: Drei Athener aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Zusammenhängen gründen eine Gruppe, um sich über den aktuellen Zustand Europas auszutauschen. Sie treffen sich auf einer Bühne, die sich in einer ehemaligen Fabrik befindet, die zu einem Theater umgebaut wurde. Sie nennen sich „The Tempest Society“ (dt. Die Sturm-Gesellschaft) in Hommage an Al Assifa (arabisch Der Sturm), eine von nordafrikanischen Arbeitsmigrant*innen und französischen Studierenden gegründete Theatergruppe im Paris der 1970er Jahre. Ihr vergessenes Erbe findet nun eine Wiederbelebung: Die Tempest Society fordert Gleichberechtigung, Bürgerbeteiligung und Solidarität.

Bouchra Khalili studierte in Paris Film und Bildende Kunst und ist mit ihren Werken weltweit in Ausstellungen vertreten, u. a. im New Yorker MoMA, bei der Biennale von Venedig, in Paris, Göteborg oder Zürich.

Twenty-Two Hours

Ein Auftragswerk der Ruhrtriennale.

Mit Unterstützung von Oslo National Art Academy, Harvard Film Study Center. Besonderer Dank an Radcliffe Institute for Advanced Study, Museum of Fine Arts, Boston.

The Tempest Society

Ein Auftragswerk der documenta 14

Ko-Produktion: Ibsen Awards, Ibsen Theater, Skien, Norwegen Mit Unterstützung der Fondation National des Arts Graphiques et Plastiques, Paris und des Holland Festival, Amsterdam. Besonderer Dank an Athen Festival, Atopos cvc (Athen).

VERNISSAGE:

23. August, 19 Uhr

Musiktheatrale Simulation einer urbanen Goldgräberstimmung und Konzertreihe
NORDSTADT PHANTASIEN / CLUB KOHLEAUSSTIEG
Schorsch Kamerun / Musik: PC Nackt und Schorsch Kamerun
23. August bis 8. September, 20 Uhr, Dortmund Nordstadt

ruhr3.com/nordstadt

Foto: Ulli Lindemann

Wer schaut mit welchen Begehrlichkeiten auf letzte (noch) nicht ausgeschöpfte Stadtgebiete? Theatermacher und Musiker Schorsch Kamerun will gemeinsam mit vielen City-Profis anhand einer temporären Aufwertungsbehauptung eine Blütezeit für ein plötzlich (scheinbar überraschend) angesagtes Terrain durchspielen.

Wie sieht das aus, wenn eine mit reichlich Platz gesegnete, aber vom Markt ignorierte Gegend über Nacht heiß verdichtet wird durch markenoptimierende Stadtraum-Veredler*innen, Superkreativklässler*innen und Do-It-Yourself-Profitler*innen. Wie viele originelle Pop Up-Stores, Local Food Trucks oder Off-Galerien braucht es, damit Stadtutopist*innen zwischen Kunststudent*in und Investor*in sich in Bewegung setzen, um aus einem gemiedenen „Problemquartier“ ein begehrtes Trendviertel zu machen.

Teilnehmer*innen von Nordstadt Phantasien blicken in das Filmset eines widersprüchlichen, aber hoch beliebten Kiezes, welcher „lebendig, divers und spannend“, also auf dem Weg in eine nicht mehr zu bezahlende, angenehme Buntheit ist. Über Kopfhörer erklingt ein Live-Soundtrack aus Musik und Texten, komponiert und geschrieben gemeinsam mit Anwohner*innen aus Dortmund. Eine Opernsängerin, eine Punkkrähe, ein Bergmanns-Spielmannszug, ein Bio-Bäcker, ein Co-Working-Space, ein Promotion-Team, echte Anwohner*innen und gefakte Kulissen – alle stehen im Wettstreit um den in naher Zukunft rar werdenden Raum. Dieser außergewöhnliche, musikalische Untersuchungsparcours für jeweils ca. 100 Personen findet sein Finale im jetzt schon hippen Club Kohleausstieg – aka Rekorder –, wo mit wechselnden Konzerten weiter gefeiert – und also aufgewertet wird.

Der Club Kohleausstieg präsentiert ein Bild aktueller popkultureller Ausdrücke und Themen. Die Konzerte ermöglichen ein gleichberechtigtes Spektrum von kleineren, bewusst experimentell auftretenden hin zu international größer agierenden Acts. Die beteiligten Künstler*innen verbindet die Frage nach Möglichkeiten für eine nicht zu vereinnahmende Form: Wie lässt sich im drängelnden Aufmerksamkeitsspektakel – egal ob Underground oder Mainstream – eine deutliche Sprache für Musik, Text und Haltung behaupten, welche nicht gleichzeitig im autonomen Jugendzentrum und auf einer FDP-Präsidiumsfeier funktioniert?

Im Anschluss an die Vorstellungen Nordstadt Phantasien
Konzertreihe "Club Kohleausstieg"

Konzept und Booking: Schorsch Kamerun und Off The Radar

Eine Produktion der Ruhrtriennale in Kooperation mit dem Theaterfestival Favoriten.

Schauspiel / Immersiv / Marathon
DIAMANTE. DIE GESCHICHTE EINER FREE PRIVATE CITY
Mariano Pensotti / Grupo Marea
24. August bis 2. September, Kraftzentrale, Landschaftspark Duisburg Nord

ruhr3.com/diamante

Diamante ist ein besonderer Ort, eine Stadt im Privatbesitz eines Unternehmens wie es sie nicht nur in Lateinamerika gibt. Rotgestrichene Holzhäuschen im skandinavischen Stil drängen sich dicht an dicht mitten im Dschungel von Misiones. Vor gut 100 Jahren errichtete sie der deutsche Industrielle Emil Hügel im Norden Argentiniens als Werkssiedlung für sein Kohle- und Stahl-Unternehmen ‚Goodwind’.

Für die Ruhrtriennale baut der 1973 in Buenos Aires geborene Filmregisseur, Theatermacher und Schriftsteller Mariano Pensotti, der seine Texte stets selbst inszeniert, in die Kraftzentrale in Duisburg eine begehbares Modell von Diamante. Darin erleben wir zusammen mit den Einwohner*innen – gespielt von argentinischen und deutschen Darsteller*innen –, wie sich die Stadt im Laufe eines Jahres von einer florierenden sozial-kapitalistischen Utopie in ein präapokalyptisch anmutendes Horrorszenario verwandelt: Allmorgendliche, gemeinsame Sportübungen und allabendliches, gemeinsames Musizieren werden abgelöst von Raubüberfällen und der Angst vor den Anderen, die in den umliegenden argentinischen Dörfern wohnen. Die stolzen Arbeiter*innen der Fabrik verwandeln sich in prekäre Dienstleistende. Heute ist Diamante eine Art Dschungel-Silicon Valley und spezialisiert auf die Programmierung von Software.

Mariano Pensotti bringt große Geschichten in einer Mischung aus Realität und Fiktion auf die Bühne, die eine besondere Form von Gesamtkunstwerk aus Spiel, Licht und Film annehmen. In diesem sechsstündigen Theaterereignis sind wir dazu eingeladen, nicht nur in die Fenster der Häuser von Diamante, sondern auch in die Leben der Bewohner*innen hineinzuschauen. Mariano Pensotti erzählt nicht nur die Geschichte der Privatstadt Diamante in Argentinien, sondern macht das Szenario einer sogenannten Free Private City, in der die Nutzung öffentlicher Güter und Dienste von der Strategie eines Konzerns abhängen, erlebbar – ein Phänomen, das im 21. Jahrhundert längst nicht mehr so futuristisch und utopisch ist wie es klingt.

Künstler*innengespräch am 26. August im Anschluss an die Vorstellung

Ein Auftragswerk der Ruhrtriennale in Koproduktion mit Noorderzon Performing Arts Festival / Grand Theatre Groningen und Berliner Festspiele / Immersion.

Konzert
REBECCA SAUNDERS PORTRAIT
Ensemble Modern, Vimbayi Kaziboni, Juliet Fraser, Paul Cannon
25. August, 20 Uhr, Salzlager, Welterbe Zollverein, Essen

ruhr3.com/saunders

Foto: Astrid Ackermann

„Was mich interessiert, ist der Übergang zwischen Nicht-Klang und etwas Konkretem, der Übergang aus der Stille in die Stille, von Geräusch in Klang“. Rebecca Saunders nimmt unter den Komponisten ihrer Generation eine herausragende Stellung ein. Sie gründet in ihrer starken, tief berührenden Sensibilität für feinste musikalische Gesten, für nie gehörte Klangfarben und in ihrem Ideenreichtum zur Verräumlichung musikalischer Verläufe. Gerade auch die geräuschhaften Anteile bei der Klangbildung sind ihr musikalisches Material. Sie lässt sich von Autoren wie Samuel Beckett, James Joyce, Italo Calvino oder David Foster Wallace anregen. Rebecca Saunders ist Britin, lebt aber lange schon in Berlin. Sie studierte zunächst bei Nigel Osborne in Edinburgh, danach bei Wolfgang Rihm in Karlsruhe. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet. Das Ensemble Modern als international führendes Kammerensemble für neue Musik widmet ihr ein Portraitkonzert mit drei markanten, jüngeren Werken.

Gern stellt die Komponistin lexikalische Definitionen ihrer Werktitel den Partituren voran. a visible trace: Wege, Pfade und Spuren, Hauch, Zurückverfolgen und Nachzeichnen. Fury II ist die kammermusikalische Erweiterung eines großen Kontrabass-Solo-Stücks. Fury: nicht nur Wutausbruch, sondern auch Naturgewalt wie Unwetter und Seuchen; die Raserei der Verrückten und der Furien. Skin erhielt 2017 den Royal Philharmonic Society Award und den British Composer Award. Das Werk entstand in intensiver Zusammenarbeit mit der brillanten Sopranistin Juliet Fraser. Skin: straffe, elastische, geschlossene Schicht um einen Körper oder auf einer flüssigen oder festen Substanz; feine Membran, die innen und außen trennt; tasten, aber auch häuten, das Fell abziehen; unter die Haut gehen, irritierend, stimulierend, bleibend; Haut als Metapher der Vergänglichkeit.

Juliet Fraser ist Solosopranistin des renommierten Exaudi Vokalensembles. Sie ist eine gesuchte, immer aufgeschlossene Interpretin sehr alter und sehr neuer Musik und hat eine große Zahl an Werken uraufgeführt. Der junge Dirigent Vimbayi Kaziboni stammt aus Zimbabwe. Er wurde in den USA und Deutschland ausgebildet. Seit seiner Zusammenarbeit mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt ist er eng mit dem Ensemble Modern verbunden. Sein Schwerpunkt ist die Musik der Gegenwart.

Gefördert durch die Kunststiftung NRW.

Programm im Festivalzentrum
THIRD SPACE

23. August, 18 Uhr: Nikita Dhawan: Grenzen der Solidarität? / Vortrag
24. August, 23 Uhr: Filmnacht II: Beyond Fordlândia — Marcos Colón
25. August, 23 Uhr: Wir hatten was mit Björn / Konzert
25. August, 24 Uhr: Party mit Pete de Haan vom DJ-Duo LØVE
26. August, 16 Uhr: Lesesalon II

ruhr3.com/festivalzentrum


Weiterhin im Programm

Video-Installation / Urbane Künste Ruhr
VOM NUTZEN DER ANGST - THE POLITICS OF SELECTION
Peggy Buth
10. August bis 23. September, Ehemalige Kirche St. Barbara, Duisburg

ruhr3.com/angst

Festivalzentrum
THIRD SPACE
raumlaborberlin
16. August bis 23. September, Vorplatz Jahrhunderthalle Bochum

ruhr3.com/festivalzentrum

Tanz / Musiktheater
KIRINA
Serge Aimé Coulibaly, Rokia Traoré, Felwine Sarr
21. / 22. August, 20 Uhr, Maschinenhalle Zeche Zweckel, Gladbeck

ruhr3.com/kirina

Kreation / Musiktheater
Universe, Incomplete
Charles Ives, Christoph Marthaler, Titus Engel, Anna Viebrock
22. bis 24. August, Jahrhunderthalle Bochum

ruhr3.com/universe

Die Ruhrtriennale – das Festival der Künste lädt jedes Jahr zeitgenössische Künstler*innen ein, die monumentale Industriearchitektur der Metropole Ruhr zu bespielen. Hallen, Kokereien, Maschinenhäuser, Halden und Brachen des Bergbaus und der Stahlindustrie verwandeln sich jedes Jahr in beeindruckende Spielorte für Kunst an den Schnittstellen von Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Performance und Bildender Kunst und machen die Ruhrtriennale zu einem weltweit einzigartigen Festival.

Die Programmausrichtung wird maßgeblich von der Intendanz bestimmt, die alle drei Jahre neu berufen wird. Die Intendantin der Festivalausgabe von 2018 - 2020 ist Stefanie Carp. Die Ruhrtriennale findet vom 09. August bis 23. September 2018 statt.

KULTUR RUHR NEWSROOM 2018